PHILOSOPHIE

"Die Seele des Pferdes äußert sich nur denjenigen, die sie suchen", sagt Gustav Rau. Pferde sind von Natur aus Herdentiere und fühlen sich in diesem sozialen Umfeld aus Gleichgesinnten am wohlsten. Der ungehinderte Kontakt mit Artgenossen ist für das Lebewesen Pferd unbedingt erforderlich, um sich gesund und ausgeglichen entwickeln zu können.



Zusammen fressen, schlafen, gemeinsame Fellpflege, schmusen, spielen oder auch nur wild über weite Wiesen galoppieren - das sind Dinge, die Pferde seit Anbeginn der Zeitgeschichte miteinander tun.





Witterungseinflüsse wie etwa Sonne, Schnee, Regen, Wind, Kälte und Wärme sind Begebenheiten, die einem gesunden Pferd nichts anhaben können. Es stellt sich darauf ein und kann so artgerecht sein Leben verbringen. All unsere Tiere, ob Pferd, Pony oder Esel, ob klein, groß, jung, alt, schwarz, weiß oder gefleckt - sie alle leben zusammen in einer großen und harmonischen Herde in einer großen Offenstallhaltung.



Erst im Jahre 2013 wurde unsere artgerechte Haltung mit dem Stern der LAG (Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft e.V.) ausgezeichnet und ein weiterer Stern wird bald erwartet. Selbst die Geburt eines Fohlens findet im Herdenverband statt - so wie es die Natur vorgesehen hat.

Selbstverständlich wachsen unsere Pferde nicht wie Wildpferde auf ohne jeglichen Kontakt zu uns Menschen.



Ganz im Gegenteil, wir möchten ein Teil dieser Herde sein und so lernen unsere Tiere ab dem ersten Augenaufschlag uns Menschen kennen und respektieren. Wir möchten nicht über dieses wundervolle Geschöpf beherrschen oder bestimmen - wir möchten akzeptiert werden als Artgenosse, als Herdentier und somit Ihr Freund fürs Leben werden, Vertrauen aufbauen und mit ihm zusammen den Weg des Lebens als zuverlässiger Gefährte gehen - so wie man das tut, wenn man sich respektiert.